Allgemeine Informationen zur Psychotherapie
Über Psychotherapie in Gruppen
Die Einstiegsgruppe
Inhalte
Die Einstiegsgruppe (sog. Gruppentherapeutische Grundversorgungsgruppe) umfasst vier Sitzungen, in denen Patientinnen und Patienten gemeinsam psychologische Grundlagen kennenlernen und praktisch anwenden.
Sie erfahren unter anderem:
-
wie psychische Erkrankungen entstehen und was sie stabilisieren kann,
-
wie Gefühle, Gedanken, Verhalten und körperliche Reaktionen miteinander zusammenhängen,
-
was Achtsamkeit bedeutet und wie sie im Alltag hilft,
-
wie kleine Verhaltensübungen und Körpertechniken die Stimmung beeinflussen können,
-
wie man emotionale Belastungen versteht und langfristig verändert,
-
wie man realistische und hilfreiche Ziele formuliert.
Die Inhalte sind so gestaltet, dass sie unabhängig von individuellen Problemen verständlich und sofort anwendbar sind. Eine intensive persönliche Öffnung ist nicht notwendig.
Warum eine Einstiegsgruppe sinnvoll ist?
Viele Menschen scheuen sich zunächst vor einer Gruppentherapie oder wissen nicht, ob ein Gruppensetting zu ihnen passt. Die Einstiegsgruppe bietet hier einen sicheren, zeitlich begrenzten und niedrigschwelligen Rahmen mit vielen Vorteilen:
-
Überbrückung von Wartezeit
Sie erhalten bereits Unterstützung, bevor eine weiterführende Psychotherapie beginnt.
-
Erste Entlastung und Orientierung
Sie lernen hilfreiche Grundlagen kennen und gewinnen ein besseres Verständnis für die eigene Symptomatik.
-
Erleben von Gemeinsamkeit
Es kann entlastend sein zu merken, dass andere Menschen ähnliche Belastungen erleben. Das Gefühl, nicht allein zu sein, ist ein wichtiger Schutzfaktor.
-
Einblick in Gruppentherapie
Sie können herausfinden, ob Ihnen die Arbeit in einer Gruppe zusagt und ob eine weiterführende Gruppentherapie eine Option für Sie wäre.